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DOKVILLE 2026

DOKVILLE, der Branchentreff des Hauses des Dokumentarfilms, findet dieses Jahr am 18. und 19. Juni im Hospitalhof Stuttgart statt. Das Schwerpunktthema 2026 lautet: DEMOKRATIE UNTER DRUCK – IST UNSERE ZIVILGESELLSCHAFT AM ENDE? In Keynotes, Panels und Case Studies beleuchtet DOKVILLE die Gefahrenpotenziale, denen unsere Demokratie in wachsendem Maße ausgesetzt ist. Wer nicht vor Ort ist, kann DOKVILLE im Livestream verfolgen. 

Zivilgesellschaften geraten weltweit zunehmend unter Druck. Die Folge ist ein Vertrauensschwund in demokratische Institutionen, der sich in immer mehr Ländern beobachten lässt. Vorangetrieben wird diese Erosion durch einen aggressiven Populismus über digitale Plattformen, mit dem Ziel, demokratische Normen systematisch zu destabilisieren. Strategisch eingesetzte Diffamierung und Steuerung von Informationen durch Algorithmen untergraben die Glaubwürdigkeit seriöser Medien und des demokratischen Diskurses.

Welche Antworten können, ja, müssen die der Demokratie verpflichteten Institutionen auf dieses radikale Infragestellen unserer Gesellschaftsform finden? Wie bewahrt unsere Gesellschaft auch künftig Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte wie Meinungs- und Pressefreiheit? Darüber diskutieren renommierte Filmschaffende, Journalist:innen und Expert:innen aus Politik und Wissenschaft bei DOKVILLE 2026

Zu den Speaker*innen, die zu diesem Thema Impulse geben, gehört als Eröffnungsredner Prof. Dr. Joachim Gauck, Bundespräsident a. D., Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal, die Leiterin des ARD Studios Istanbul/Teheran Katharina Willinger, der Regisseur Stephan Lamby, die Medienmanagerin Nathalie Wappler (Vorsitzende Medienrat) und Paul Ronzheimer von BILD.

Zum dritten Mal beinhaltet der Branchentreff außerdem das MFG-geförderte Pitch-Format „Speed-Dating“, bei dem Regisseur*innen die Möglichkeit haben, neue Projekte und Projektideen den angereisten Senderredaktionen vorzustellen.

Weitere Infos, Programm und Tickets: https://dokville.de/

Weitere Quelle: MFG

MORIA SIX gewinnt zwei Preise beim Festival DOK Leipzig 2024

Der MFG-geförderte Wettbewerbsbeitrag MORIA SIX der Absolventin der Filmakademie Baden-Württemberg Jennifer Mallmann hat zum Abschluss des Internationalen Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig (28. Oktober bis 3. November 2024) gleich zwei Auszeichnungen erhalten: den mit 4.000 Euro dotierten DEFA Förderpreis und den Filmpreis Leipziger Ring der Stiftung Friedliche Revolution, dotiert mit 2.500 Euro. Außerdem gehörte MORIA SIX zu den „DOK Busters 2024“

Produzent Matthias Drescher (Film- und Fernsehlabor Ludwigsburg), Sina Diehl (Kamerafrau), Svenja Vanhoefer, Line Producerin (studentische Producerin der Filmakademie Baden-Württemberg), Jennifer Mallmann (Regisseurin/Autorin), Carl Bergengruen (MFG-Geschäftsführer). | Bild: Film- und Fernsehlabor Ludwigsburg

In ihrem Diplomfilm MORIA SIX, der in Leipzig seine Weltpremiere mit zwei ausverkauften Vorstellungen feierte, wirft Regisseurin Jennifer Mallmann einen differenzierten Blick auf das Flüchtlingslager Moria, in dem es im September 2020 zu einem verheerenden Brand kam. In ruhigen, präzisen Bildern thematisiert der Film die Mechanismen der europäischen Abschottungspolitik, die Menschen wie Kriminelle behandelt und sie in futuristische Hochsicherheitslager einsperrt.

MORIA SIX ist eine Produktion der Filmakademie Baden-Württemberg und unserer CREATORS vom Film- und Fernsehlabor Ludwigsburg, Produzent ist Matthias Drescher (Film- und Fernsehlabor Ludwigsburg).

Quellen und weitere Infos:
MFG Baden-Württemberg
DOK Leipzig
Filmakademie Baden-Württemberg