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DOK Premiere: Oskar Fischinger – Musik für die Augen

Oskar Fischinger und seine Frau Elfriede Fischinger sind wichtige Pioniere für den Werbe- und Animationsfilm in Deutschland. Schon in den 1920er Jahren kombinierte Oskar Fischinger in kurzen Filmen abstrakte Formen und Farben mit Musik. Auf Basis eines Interviews mit seiner Frau rekonstruiert der Dokumentarfilm von Harald Pulch und Ralf Ott das Lebenswerk des Ehepaars. Zahlreiche ihrer Filme wurden dafür digital restauriert. Die Fischingers erschufen experimentelle Meisterwerke für die Leinwand, etwa den bekannten Werbefilm „Muratti greift ein“, in dem Zigaretten zu klassischer Musik im Takt marschieren. Oskar Fischinger gilt als einer der Wegbereiter der digitalen Gegenwart und innovativer Gestalter von Bewegtbildern. Seine Filme sind die Vorläufer moderner Musikvideos und seine Einflüsse bis heute spürbar.

Das Haus des Dokumentarfilms präsentiert die DOK Premiere von OSKAR FISCHINGER – MUSIK FÜR DIE AUGEN in Anwesenheit der beiden Regisseure. Durch den Kino-Abend und das Publikumsgespräch führen die Kuratoren Goggo Gensch (Stuttgart) und Kay Hoffmann (Ludwigsburg) vom Haus des Dokumentarfilms.

Dienstag, 17. Oktober 2023, 18:15 Uhr, Atelier am Bollwerk, Stuttgart | Infos und Tickets
Mittwoch, 18. Oktober 2023, 19:30 Uhr, Caligari Kino, Ludwigsburg
| Infos und Tickets

Quelle und weitere Infos

DOKVILLE 2023: Medien und Diversität

Das Haus des Dokumentarfilms – Europäisches Medienforum Stuttgart e.V. (HDF) veranstaltet am 15. und 16. Juni im Stuttgarter Hospitalhof (Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart) seinen jährlichen Branchentreff DOKVILLE. Er richtet sich an Dokumentarfilmschaffende, Journalist:innen, Sender- und Verbandsvertreter:innen sowie das filminteressierte Publikum. Für Teilnehmende, die nicht vor Ort sein können, wird die Veranstaltung als Livestream übertragen. Im Fokus stehen Dokumentarfilme und Doku-Serien.

Wie setzen unsere Medien die Forderung nach Diversität und Vielfalt um? Wie steht es um Diskriminierung und fehlende Repräsentation in der Doku-Branche? Wie sieht es mit Meinungsvielfalt aus? Nicht hinterfragte Framings, Klischee-Fallen und die Behandlung von Mehrheiten als vermeintliche Minderheiten – auch dokumentarische Produktionen sind nicht gegen die unkritische Übernahme von Vorurteilen und vorgefertigten Mustern gefeit. DOKVILLE diskutiert den Handlungsbedarf.

Weiterführende Infos und Tickets auf www.dokville.de

Quelle: u. a. Pressemitteilung