In der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ wurden MichaelWortmann von RISE und Frank Schlegel für„Momo“ ausgezeichnet. MichaelWortmann ist Absolvent des Animationsinstituts der Filmakademie Baden-Württemberg. Nominiert in dieser Kategorie waren für „Woodwalkers 2“ die VFX Supervisors Max Riess und Mona Mohr von PIXOMONDO sowie „Die Schule der magischen Tiere 4“ – beide Produktionen wurden von der MFG gefördert.
Michael Wortmann, Frank Schlegel (nicht da) · MOMO I BESTE VISUELLE EFFEKTE bei der Verleihung DEUTSCHER FILMPREIS 2026 in Berlin, Copyright: Eventpress Fuhr
Der Film „In die Sonne schauen“ wurde mit der Goldenen Lola für den Besten Spielfilm ausgezeichnet und erhielt insgesamt zehn Lolas. Unter den an der Produktion beteiligten Filmschaffenden finden sich zahlreiche Alumni der Filmakademie Baden-Württemberg. Die Auszeichnungen erstreckten sich über nahezu alle kreativen und technischen Gewerke – von Regie und Drehbuch über Kamera und Schnitt bis hin zu Szenenbild, Kostümbild, Maskenbild und Tongestaltung. Bereits 2023 hatten die Regisseurinnen Mascha Schilinski und Louise Peter für das Drehbuch zu „In die Sonne schauen“ den Thomas Strittmatter Preis der MFG erhalten.
Der letzte Tag der STUTTGART ANIMATED WEEK2026 ist da – einer Woche voller Events und Inspiration, mit tollen Begegnungen mit alten und neuen Freunden, unglaublich viel Input über aktuelle Entwicklungen in Kunst, Technologie und Forschung, hoffentlich vielen neuen Projektideen und Kooperationen und vor allem Filmen, Games und sonstigen medialen Projekten und Experiences! Wir hoffen, ihr habt es bis hierhin geschafft und hattet eine tolle Zeit! Hier informieren wir euch, wie am Sonntag, 10. Mai 2026, unsere CREATORSbeim ITFS involviert sind.
Übrigens: Akkreditierte Besucher*innen der FMX können sich ausgesuchte Programmpunkte von 9. Mai bis 9. Juni 2026 als Aufzeichnungen bei FMX on Demand nachschauen: https://fmx.de/en/on-demand. Akkreditierte Branchenbesucher*innen des ITFS können nach Anfrage die eingereichten Animationsfilme im Animated Video Market anschauen: https://itfs.de/praktische-infos/animated-video-market/.
Und ein kleiner Extra-Hinweis auf die Stuttgart-Premiere von „Aisha und das verlorene Buch“, 15:00 im EM 4 – Regisseurin Shadi Adib und weitere Gäste sind vor Ort (Tickets hier), produziert wurde der Film von M.A.R.K. 13.
ITFS, Foto: Max Kullmann
11:00-20:00 ITFS, Staatsgalerie Säulensaal GameZone Extended Hochschule der Medien, Animationsinstitut / FABW, Merz Akademie, Studio Seufz https://itfs.de/en/show/gamezone-extended-4/
Auf geht’s ins Wochenende – und in Tag 5 der STUTTGART ANIMATED WEEK 2026! Genießt die Zeit auf dem ITFS und schaut hier, wer von unseren CREATORS bzw. welche ihrer Projekte am Samstag, 9. Mai auch dort zu sehen sein werden. Am Abend findet die große ITFS-Preisverleihung statt – Allen Nominierten drücken wir die Daumen!
ITFS, Foto: Max Kullmann
11:00-20:00 ITFS, Staatsgalerie Säulensaal GameZone Extended Hochschule der Medien, Animationsinstitut / FABW, Merz Akademie, Studio Seufz https://itfs.de/en/show/gamezone-extended-8/
11:00 ITFS, Gloria 2 Tricks for Kids 3: Komm, ich helfe dir! “3 Kapitäne” by Julia Ocker, Thomas Meyer-Hermann (producer, Studio Film Bilder); “Kito, Maja und die Kugelkiste – Vom PUMPHUT und der Windstille” by Eliza Plocieniak-Alvarez, Alumna Animationsinstitut / FABW https://itfs.de/en/show/tricks-for-kids-3-komm-ich-helfe-dir-2/
Das Team des Animationsinstituts der Filmakademie Baden-Württemberg lädt herzlich zum Diploma Showroom 2026 ein: am 7. Mai von 15 bis 18 Uhr und am 8. Mai von 10 bis 14 Uhr im Animationsinstitut.
Lernt die diesjährigen Diplomand*innen persönlich kennen und entdeckt ihre Diplomprojekte aus nächster Nähe. In individuell gestalteten Ausstellungsräumen könnt ihr die Arbeiten im Detail erkunden, Filme und Trailer auf der großen Leinwand sehen sowie interaktive Installationen und Games aus dem Bereich Interactive Media erleben. Gewinnt Einblicke in die kreativen Prozesse und kommt mit der nächsten Generation von Talenten ins Gespräch.
Das diesjährige Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart findet vom 5. bis zum 10. Mai 2026 statt und präsentiert mit Filmen, Workshops, Talks und Ausstellungen die Vielfalt der Animationskunst im Stadtzentrum. Mit den ersten bekanntgegebenen Kurzfilmen in den Wettbewerben und bestätigten internationalen Gästen nimmt das Festivalprogramm konkrete Form an.
ITFS Open Air, Foto: Max Kullmann
Rund 2.000 filmische Einreichungen aus aller Welt – daraus haben die vier Vorauswahl-Jurys insgesamt 104 animierte Kurzfilme für die Wettbewerbe ITFS International Competition, ITFS Student Competition, ITFS Tricks for Kids Competition und ITFS Trickstar Nature Award ausgewählt. Alle Filme haben die Chance auf die begehrten Preise, die am Samstag, 9. Mai und Sonntag, 10. Mai 2026 verliehen werden. Die Übersicht aller Filme und Termine steht im Kalender auf https://itfs.de/programm/kalender/. Das finale Festivalprogramm wird dort Mitte März veröffentlicht. Zum diesjährigen Themenfokus Silhouettenfilm begrüßt das ITFS u. a. die preisgekrönten Animationsfilmemacher Michel Ocelot aus Frankreich sowie Jörg Herrmann aus Deutschland, die beide eine Master Class halten werden. Mit den Niederlanden und Kenia nimmt das ITFS in diesem Jahr außerdem gleich mehrere Länder in verschiedenen Formaten in den Blick. In einem In Persona präsentiert und reflektiert dabei der niederländische Regisseur und Animator Hisko Hulsing prägende Stationen seiner Karriere. Die Regisseurin und Drehbuchautorin Voline Ogutu stellt außerdem kenianische Animationsfilmprojekte in verschiedenen Formaten vor. Ein neues Programm des Festivals widmet sich der Erwachsenenanimation in deutschen Serien.
Akkreditierungen für Vertreter*innen aus der Filmbranche und Studierende sind bis zum 22. März zum reduzierten Early-Bird-Tarif erhältlich. Zusätzlich zu allen Filmprogrammen ermöglicht die Akkreditierung die Teilnahme an branchenrelevanten Workshops, Talks und Master Classes. Für Professionals und Studierende gibt es zudem den Combi Pass ITFS + FMX, der den Besuch von den beiden Events ITFS und FMX – Film & Media Exchangeermöglicht (Early-Bird-Rabatt bis 20. März). Akkreditierungen und Tickets erhältlich unter https://itfs.de/tickets/.
Der 2D-computeranimierte Trailer „KEY“ wurde exklusiv für das Festival von Studierenden des Animationsinstituts an der Filmakademie Baden-Württemberg entwickelt. Im Mittelpunkt des Trailers steht eine neugierige Figur vor einer geheimnisvollen Tür. Was folgt, ist eine Reise in eine Welt voller Farben, Musik und überraschender Begegnungen. KEY ist ein Sinnbild für die Vielfalt und Kreativität der internationalen Animationsszene, die beim ITFS sichtbar wird. Mehr Infos zum Trailer und zum Entstehungsprozess findet ihr unter: itfstrailer.de
Filmakademie BW gründet Carl Laemmle Institut für Research & Media Innovation (CLI)
Die Filmakademie Baden-Württemberg GmbH schärft ihr Profil als international führende Ausbildungs- und Forschungsstätte für Film und Medien: Sie bündelt künftig in einem neu geschaffenen Carl Laemmle Institut (CLI) ihre Aktivitäten in den Bereichen künstlerisch-technologische Forschung, digitale Innovation und zukunftsweisende Produktionsmethoden.
Die Leitung der zentral in der Filmakademie verankerten Abteilung übernimmt Professor Volker Helzle, der bislang als langjähriger Impulsgeber am Animationsinstitutder FABW den Bereich Forschung und Entwicklung koordiniert hat. Unter seiner Führung soll das Institut als interdisziplinäre Plattform für angewandte Forschung und Entwicklung wirken sowie den Transfer zwischen Kunst, Wissenschaft und Industrie fördern.
Andreas Bareiß, Volker Helzle, Foto: Filmakademie Baden-Württemberg
Über das Carl Laemmle Institut (CLI): Das Carl-Laemmle-Institut (CLI) bündelt die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Filmakademie Baden-Württemberg GmbH (FABW) in einer zentral verankerten Forschungs- und Entwicklungsabteilung und fungiert als zentrale Schnittstelle zwischen Ausbildung, angewandter Forschung und Industriekooperationen. Das Institut geht aus der bisherigen Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Animationsinstituts der FABW hervor und entwickelt deren Arbeit strukturell, inhaltlich und strategisch weiter.
Die Forschungsfelder des Instituts umfassen unter anderem virtuelle Produktionsmethoden, Extended Reality, KI-gestützte Kreativ- und Produktionsprozesse, Cross-Innovation, neue Formen der Mensch-Maschine-Interaktion sowie nachhaltige und ressourcenschonende Produktionsmodelle für Film, Games und immersive Medien.
Mit der Namensgebung knüpft die FABW bewusst an das Vermächtnis des aus Baden-Württemberg stammenden Pioniers Carl Laemmle an. Er gründete 1912 in Los Angeles das Filmstudio Universal Pictures, spielte eine entscheidende Rolle beim Aufstieg Hollywoods und prägte maßgeblich die internationale Filmindustrie. Die Bezugnahme auf Laemmle steht für Innovationsfreude, visionären Unternehmergeist und den Mut, neue Strukturen für kreatives Arbeiten zu schaffen. Zugleich unterstreicht sie den Anspruch des Instituts, Film als kulturelle, technologische und gesellschaftliche Gestaltungskraft weiterzudenken – mit internationaler Perspektive und Offenheit für radikal neue Ideen.
Komplette Meldung der FABW mit weiteren Infos und O-Tönen(von Dr. Andreas Bareiß, Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg, Professor Volker Helzle, Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg und Rosemary Laemmle Hilb, Urgroßnichte von Carl Laemmle)
Januar 6, 2026
Annie Awards-Nominierungen für Animationsinstitut-Diplomprojekte!
Gleich zwei Diplomprojekte aus dem Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg haben es auf die Nominierungsliste für den besten Studierendenfilm bei den 53. Annie Awards geschafft. Wir gratulieren alle Beteiligten!
A SPARROW’S SONG Student Director / Student Producer: Tobias Eckerlin Lead Technical Director: Vincent Maurer, Lead Character Artist: Elias Weber, Lead Animation: Lilli-Luisa Heckmann, Lead Animation: Jiro Magracia, Lead Groom/Feathers Artist: Rebecca Liebelt – und viele mehr!
A Sparrow’s Song, Credits: Filmakademie Baden-Württemberg
A SPARROW’S SONG-Team (v. l.): Rebecca Liebelt, Jiro Magracia, Tobias Eckerlin, Vincent Maurer, Lilli-Luisa Heckmann & Elias Weber
THE UNDYING PAIN OF EXISTENCE Student Director: Oscar Jacobson Student Producers: Franz Rügamer, Nadiia Yunatska und viele mehr!
The Undying Pain of Existence, Credits: Filmakademie Baden-Württemberg
The Undying Pain of Existence, Oscar Jacobson bei seinem Diploma Showroom, FABW
Beide Projekte sind schon vielfach preisgekrönt, so hat „A Sparrow’s Song“ u. a. bereits den Student Academy Award in Gold und „The Undying Pain of Existence“ bei der Filmschau Baden-Württemberg gewonnen. Wir drücken die Daumen für die Verleihung bei den 53. Annual Annie Awards am 21. Februar 2026! Hier kann die Verleihung live gestreamt werden: https://annieawards.org/watch-it-live
Die Gewinnerinnen und Gewinner der Baden-Württembergischen Filmpreise 2025 stehen fest. Zum Abschluss der 31. Filmschau Baden-Württemberg wurden die Preise im Rahmen der festlichen Preisverleihung in der Kulturlounge Dürnitz im Alten Schloss in Stuttgart überreicht. Auch zahlreiche CREATORS der AMCRS wurden geehrt.
Alle Gewinner*innen der Filmschau BW 2025 (Foto: Filmschau BW)
Preisverleihung Filmschau BW 2025 (Foto: MFG)
Oscar Jacobson, Absolvent des Animationsinstituts der Filmakademie Baden-Württemberg, wurde für „Undying Pain of Existence“ in der Kategorie Animationsfilm mit dem Baden-Württembergischen Filmpreis ausgezeichnet.
Begründung der Jury Animationsfilm (Nina Prange (Creative Producerin), Regina Welker (Animationsregisseurtin) und Sveta Yuferova (Animationsregisseurin)): „Die in diesem Jahr nominierten Filme zeigen eine bemerkenswerte Vielfalt an Handschriften, Techniken und erzählerischen Ansätzen. Neben studentischen Arbeiten stehen unabhängige Produktionen, deren Produktionsvoraussetzungen nicht unterschiedlicher sein könnten. Der Gewinnerfilm beeindruckt durch seine visuelle Sprache, mit der die Regie Selbstbeherrschung und den darauffolgenden Kontrollverlust in kraftvolle Bilder übersetzt.“
Der Baden-Württembergische Filmpreis in der Kategorie VFX-Studios geht an die Artists Peter Lames (Absolvent des Animationsinstituts an der Filmakademie Baden-Württemberg), Apollonia Hartmann und David Anastacio von Accenture Song Content Germany (vormals Mackevision) in Stuttgart für „Dune – Prophecy“ von Anna Foerster. Das Team hatte eine Line Producer Förderung der MFG erhalten.
Begründung der Jury VFX-Studios (Jan Adamczyk (Professor an der Hochschule der Medien Stuttgart), Johanna Manz (VFX-Producerin) und Julia Smola (VFX-Producerin / HoP BigHugFX)): „Herausragend bei ‚Dune‘ waren für uns, neben der erstklassigen Qualität der visuellen Effekte, vor allem die enorme Komplexität sowie die aufwendige Lookfindung und das präzise Design. Die Visual Effects fügen sich nahtlos in den anspruchsvollen, ikonischen Look des ‚Dune‘-Universums ein und verstärken dessen visuelle Kraft auf eindrucksvolle Weise. Für uns steht fest: Hier wurde etwas wirklich Einzigartiges und Außergewöhnliches geschaffen. Das komplexe Asset stellt eine enorme Herausforderung dar – und diese wurde in bemerkenswerter Weise gemeistert. Wir gratulieren Accenture Song herzlich zu diesem herausragenden Projekt und zu dem wohlverdienten Preis.“
Für „Habt ihr den gesehen“ von Anton Kleinert bekommen die Artists David Schubert, Lia Bauer und Katrin Wohnhas (alle Hochschule der Medien in Stuttgart) den Baden-Württembergischen Filmpreis in der Kategorie VFX-Studierende.
Begründung der Jury VFX-Studierende (Heiko Burkardsmaier (VFX Executive Producer, Head of Business + Legal Affairs, Accenture Song VFX), Johanna Manz (VFX-Producerin) und Julia Smola (VFX-Producerin / HoP BigHugFX)): „Dieses Projekt zeigt auf herausragende Weise, dass der Einsatz visueller Effekte wirklich verstanden wurde. Die Effekte unterstützen die erzählte Geschichte subtil und wirkungsvoll, ohne sich in den Vordergrund zu drängen und fügen sich nahtlos in die Szenerie ein. Qualitativ ist die VFX-Arbeit so exzellent umgesetzt, dass selbst erfahrenen Profis ohne die Auflösung im Breakdown an manchen Stellen kaum aufgefallen wäre, was hier alles ergänzt wurde – und genau so soll es sein. Gleichzeitig ist deutlich erkennbar, dass der Aufwand nicht auf ein Minimum reduziert, sondern mit großem Engagement und echter Leidenschaft umgesetzt wurde. Die Liebe zum Detail und die vielen kreativen Einfälle machen das Bild lebendig, atmosphärisch und visuell spannend.“
The Undying Pain of Existence, Credits: Filmakademie Baden-Württemberg
Habt ihr den gesehen, Credits: Hochschule der Medien
November 21, 2025
Animationsinstitut-Diplomfilm DETLEV gewinnt Deutschen Kurzfilmpreis 2025
Pressemitteilung, Ludwigsburg, 21. November 2025
Am 20. November 2025, verlieh der Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, in Hamburg den Deutschen Kurzfilmpreis. In der Kategorie „Animationsfilme bis 30 Minuten Laufzeit“ setzte sich DETLEV (Regisseur & Producer: Ferdinand Ehrhardt, Producer: Saskia Stirn), ein Stop-Motion-Animationsfilm der Filmakademie Baden-Württemberg (FABW), durch. Beim Deutschen Kurzfilmpreis handelt es sich um die wichtigste Auszeichnung für Kurzfilme in Deutschland.
Still DETLEV, Credits: Filmakademie Baden-Württemberg
In DETLEV fährt ein immerzu frierender Mittvierziger jeden Abend zu einer einsamen Tankstelle und bestellt sich einen mikrowellenwarmen Hawaii Toast. Diesem gibt sich Detlev in einem bizarren Ritual hin, denn es ist das Einzige, das ihm Wärme schenkt. Als er jedoch eines Nachts von einem Fremden dabei beobachtet wird, beginnt seine Welt auseinanderzubrechen.
Der Regisseur Ferdinand Ehrhardt ist vor allem dankbar für die Teamerfahrung während der sehr aufwändigen Produktion des Stop-Motion-Films am Animationsinstitut der Filmakademie: „Ich habe bei der Arbeit an DETLEV gelernt, dass es gut tut, auf die Menschen um mich zu zugehen, dass sich Vertrauen in die Arbeit anderer lohnt und dass kollektive Arbeit etwas viel größeres erschaffen kann, als ich das allein je schaffen werde.“
Dr. Andreas Bareiß, Direktor der FABW, gratuliert: „Was für ein Erfolg! Herzlichen Glückwunsch an Ferdinand Ehrhardt und das gesamte Team von DETLEV! Der Preis ist wohlverdient – und reiht sich ein, in eine Reihe zahlreicher weiterer wohlverdienter Preise, mit denen Produktionen der FABW dieses Jahr bereits ausgezeichnet wurden.“
Nach der Preisverleihung sagt Ferdinand Ehrhardt: „Diese Auszeichnung ist natürlich eine riesige Ehre, erfüllt mich mit Stolz und gibt Mut, den Weg des Filmemachens weiter zu beschreiten. Ich möchte unserem riesigen Team danken, das in den drei Jahren Produktionszeit für diese dreizehn Minuten Film wirklich unglaublich viel Herzblut und Kraft in die Waagschale geworfen hat. Darüber hinaus gilt mein vollster Dank dem Animationsinstitut und der ganzen Filmakademie Baden-Württemberg – an wohl keiner Filmhochschule Mitteleuropas wäre ein Animationsprojekt dieser Größenordnung so möglich gewesen. Danke, dass wir das machen durften und danke, dass ich das weiter machen darf!“
Der Direktor des Animationsinstituts, Dr. Jan Pinkava, ergänzt: „Wir am Animationsinstitut sind sehr stolz auf DETLEV. Mit Hilfe der aufwändigen Stop-Motion-Animationstechnik haben Ferdi und sein Team eine bewegende und lustige Geschichte voller Herz und echter Emotionen geschaffen. Eine sehr deutsche Geschichte, die vom Publikum auf der ganzen Welt und nun auch wieder zu Hause gefeiert wurde. Herzlichen Glückwunsch!“
Regisseur und Producer Ferdinand Ehrhardt, Foto: Henrike Ehrhardt
Producer Saskia Stirn, Foto: Saskia Stirn
Neben dem Award für DETLEV ging eine weitere Auszeichnung an ein Projekt der FABW: In der Kategorie „Spielfilm von mehr als 15 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit“ erhielt der Film AT HOME I FEEL LIKE LEAVING (Regie: Simon Maria Kubiena) einen Deutschen Kurzfilmpreis.
Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste und gleichzeitig höchstdotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Seit 1956 ehrt und fördert der Staat mit dem Preis Filmemacher*innen. Insgesamt werden jährlich 255.000 Euro für Nominierungen (je 15.000 Euro) und die Filmpreise in Gold (je 30.000 Euro) sowie zusätzlich 20.000 Euro für den besten mittellangen Film vergeben.
The Spot: Fazit zu den Ludwigsburger Mediendialogen
Am 21. Oktober 2025 fand die Auftaktveranstaltung der Ludwigsburger Mediendialoge statt. Auf dem Campus der Filmakademie Baden-Württemberg diskutieren hochrangige Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Kultur über die Zukunft des Medienstandorts Südwest – Arne Braun, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW, Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus BW, Carl Bergengruen, Geschäftsführer Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG), Stefanie Larson, Direktorin Animation Media Creators Region Stuttgart (AMCRS), Clemens Bratzler, Programmdirektor Information, SWR und Lisa Purtscher, Produzentin (LiseLotte Film), FABW-Absolventin. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Andreas Bareiß, Direktor der Filmakademie. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Branchenmagazin The Spot statt.
„Klare Worte statt leerer Versprechen“ – so das Fazit von The Spot-Chefredakteur Marc Mensch im Artikel vom 22. Oktober 2025.